Jetzt am KioskDas erwartet Sie in YACHT 20!

Jochen Rieker

 · 21.09.2022

Jetzt am Kiosk: Das erwartet Sie in YACHT 20!Foto: nordsee one gmbh; Thomas Eibenberger

Die aktuellen und geplanten Windparks, Teil 2 unserer Serie über das Wetter für Segler, Teil 2 unseres Epoxidharz-Guides, Tipps für die Vorbereitung auf das Einwintern, 3 Törns mit kleinen Booten und vieles mehr

Die Topinhalte in Ausgabe 20 im Detail

Windparks:  Energieversorgung aus Nord- und Ostsee – was bedeutet das für Segler? Report

Die aktuellen und geplanten Windparks, Teil 2 unserer Serie über das Wetter für Segler, Teil 2 unseres Epoxidharz-Guides, Tipps für die Vorbereitung auf das Einwintern, 3 Törns mit kleinen Boote und vieles mehr

Wir werden uns schon dran gewöhnen

Leser Florian Herzig, der YACHT höchst kritisch zugeneigt, war sauer. Und zu Recht. Den für Ausgabe 17 angekündigten Beitrag über Offshore-­Windparks vermisste er bereits, als er ihn weder in der 17 noch in der 18 fand. „Wird er noch erscheinen?“, fragte er, erkennbar missvergnügt. „Wenn ja, wann? Warum ist er jetzt nicht erschienen? Es wäre mal ein spannendes Thema gewesen.“

Die Enttäuschung ist nur zu verständlich. Denn die Vorschau aufs kommende Heft sollte verbindlich sein. Das ist sie auch in 98 Prozent aller Fälle; manchmal aber vereitelt schlechtes Wetter einen Test oder Krankheit die Fertigstellung einer fest eingeplanten Geschichte. Manchmal ist es aber auch so wie beim Thema Energiewende: Die Recherche in den wichtigsten Anrainerrevieren der Nord- und Ostsee geriet erheblich aufwändiger und langwieriger, als wir erwartet hatten.

Weil der Ausbau der Windenergie auf See nie aktueller war als gerade jetzt – und die Auswirkungen für Segler mittelfristig erheblicher sein werden denn je –, erschien uns eine umfassende Aufarbeitung unverzichtbar. Denn es sind nicht nur die bereits gebauten oder genehmigten Anlagen, die den Navigationsraum einschränken. Vor allem die übernächste Ausbaustufe, jene der erst in Planung befindlichen Windparks, wird einige Reviere und deren Befahrbarkeit spürbar verändern.

Kann man als Segler dagegen sein, wenn bei hartem Wetter der Weg durch ein mehrere Quadratkilometer großes Feld versperrt ist? Ich finde nicht. Es wird entlang der Küsten genug Freiräume geben. Und wir müssen, wir werden uns an den Anblick der weißen Riesen schon gewöhnen. Schließlich nutzen wir denselben Antrieb. Und der Wind gehört, zum Glück, niemandem.


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