Bordpraxis für MitseglerDas richtige Leinen-Handling

Lars Bolle

 · 21.12.2009

Bordpraxis für Mitsegler: Das richtige Leinen-Handling

Belegen, aufschießen, übergeben – in Teil 2 unserer Serie wird der Umgang mit Leinen erklärt

Egal auf welchem Niveau die Mitsegler an Bord sind, um den ständigen Umgang mit Tauwerk kommt niemand herum. Die YACHT erklärt in einer Serie das Basiswissen für Einsteiger und Gelegenheitssegler.

Festmacher übergeben, Klampen belegen, Fallen aufschießen — die Liste der Aufgaben von Mitseglern an Bord ist untrennbar mit den allgegenwärtigen „Strippen“ verbunden, wie unbedarfte Crews Leinen schon mal nennen. Immer wieder sind beim Umgang mit dem Tauwerk mehr oder weniger große Fehler zu beobachten, wie der, wenn ein Crewmitglied versucht, einen Taubunsch im Stück an Land zu werfen. Dabei landet der Bund oft genug im Wasser statt auf dem Steg, oder der Haufen ist für den Mann an Land ein vertörntes Etwas, das nicht gut zu belegen ist — vom „Vergnügen“ abgesehen, vielleicht 10, 15 Meter nasses Tauwerk vor die Nase geschleudert zu bekommen.

Verlagssonderveröffentlichung

Ebenfalls häufig anzutreffen ist Backskistensalat: Eine nicht richtig aufgeschossene Leine geht in der Backskiste auf, und wird die Landleine dann gebraucht, findet man nur einen vertörnten Klumpen vor. Oder das lose aufgeschossene Seil kann nicht richtig zum Trocknen aufgehängt werden, weil die Crew nicht weiß, wie es geht. Eines vorab: Das Ende einer Leine heißt Tampen, ein Ende ist in der Seglersprache dagegen eine Leine ...

Uns was sollten Gäste an Bord noch drauf haben?

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